Samstag, 9. Februar 2019

Die sterbende Vorbildende

Die sterbende Bestsellerschreibende.
Als Körper verwesend als Schriftstellernde nicht

Auch auf den Tod von Rosamunde Pilcher, die im Alter von 94 Jahren in Dundee (Schottland) an einem Schlaganfall gestorben ist, reagiert Hannovers bekannteste Schriftstellerin, die sich als Oberbürgermeisterin ein Zubrot verdient, völlig geschlechtsneutral. Rosamunde Schostok schreibt (diese Fassung ist für alle hannöverschen Medien verbindlich und darf nicht verändert werden):

"Auch als Sterbende ist Rosamunde Pilcher für mich eine immerwährende vorbildende Schriftstellernde, die für mich als Literaturschaffende stets eine Anregende und Herzschmerzende bleiben wird. Mag ihr Körper auch verwesend sein, ihre Werke sind es nicht. Ich als ihre in ihre Fußstapfende Tretende werde immerfort zugleich eine ihr Andenken Wahrende sein. Als älter Werdende möchte ich eine ihr immer ähnlicher Werdende sein."

Montag, 4. Februar 2019

Fantasierende

Aus dem Haus der Staatsanwälte
wird nie eine Bibliothek. 
Rosamunde Schostok lügt nicht

Rosamunde Schostok, Hannovers bekannteste Schriftstellerin, die sich bis heute ein Zubrot als Oberbürgermeisterin verdient hat, sortiert ihre Bestseller. Denn sie geht morgen auf Lesereise. Die ersten Veranstaltungen sind bereits ausverkauft. Viele hoffen, dass Rosamunde Schostok auch Passagen aus dem  Ermittlungsbericht der Polizei vorlesen wird.

Diese Hoffnung ist vergeblich. Rosamunde Schostok mag keine Kassenbücher, mit Kassiertem befasst sie sich nicht. Wer im Rathaus mehr bekommt als er verdient, interessiert sie nicht. Da bleibt sie nicht nur geschlechtsneutral.

Wenn ihr nun vorgeworfen wird, sie habe gelogen, kann man sich nur wundern. Fantasie bewiesen wäre angemessen, während man die Polizisten, die in diesem Fall ermittelt haben, als Fantasierende bezeichnen muss.