Dienstag, 30. April 2019

Sie geht

Hält nich nur Rosamunde
für einen großen Wurf.
Rosamunde Schostok schlägt Autor als Nachfolger vor

 Nun hat Rosamunde Schostok, die sich als Oberbürgermeisterin von Hannover stets nur ein Zubrot verdiente, noch mehr Zeit für ihre Bücher. Soeben gab sie ihren Verzicht auf das Zubrot bekannt. Ihre Leistungen als Schriftstellerin können auch von der Staatsanwaltschaft Hannover nicht geschmälert werden. 

In Anlehnung an Heinz-Peter Tjadens Krimi "Die Mörderin, die unschuldig ist" plant Rosamunde Schostok nun einen Roman mit dem Titel "Die schriftstellernde Oberbürgermeisterin, die unschuldig ist". Einen Vorabdruck soll das Landgericht Hannover bekommen, das dann die Klage der Staatsanwaltschaft Hannover sicherlich gar nicht erst zulassen wird.

Als Nachfolgerin schlug Rosamunde Schostok Tjaden vor. Ihre Begründung: "Seine Bücher sind zwar nur halb so gut wie meine, aber mehr Zubrot als ich verlangt er auch nicht." Außerdem sei dem Autor aus Burgwedel in diesen Tagen mit "Cliente seguinte-Eine liebe Geschichte aus Funchal auf Madeira" ein großer Wurf gelungen. 

Madeira ist bekanntlich auch bei Hannoveranerinnen und Hannoveranern sehr beliebt. Als Tjaden am 11. April zum dritten Mal nach Funchal flog, saßen vor und neben ihm Sozialdemokraten aus der niedersächsischen Landeshauptstadt, die während des Fluges darüber diskutierten, wer der Nachfolger von Rosamunde Schostok werden könnte. Bei dieser Gelegenheit brachte sich Tjaden zum ersten Mal ins Gespräch.

Über Erfahrungen mit der Staatsanwaltschaft Hannover verfügt der Burgwedeler Autor bereits. Nach einem verschleppten und zwischendurch auch einmal völlig vergessenen Ermittlungsverfahren wurde Tjaden von einem gewissen Rechtspfleger Wendt eine Entschädigung versprochen. Als er auf diese Entschädigung pochte, war man sich bei der Staatsanwaltschaft Hannover nicht mehr ganz so sicher, ob sie jemals einen Wendt als Rechtspfleger beschäftigt hatte. 


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