Mittwoch, 23. Januar 2019

Geschlechtsneutral

Die Lehre aus den Lehrenden

Rosamunde Schostok ist zwar erst seit einigen Jahren eine Frau, aber dass ihr jemand in den Mantel hilft, will sie nicht mehr. Sie möchte endlich geschlechtsneutral sein. Dazu sagt sie "Spiegel online": "Vielfalt ist unsere Stärke-diesen Grundgedanken des städtischen Leitbilds auch in unsere Verwaltungssprache zu implementieren, ist ein wichtiges Signal und ein weiterer Schritt, alle Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht anzusprechen."

Da fragt man sich natürlich erst einmal, warum sich Rosamunde Schostok während des Wahlkampfes in ihren Kolumnen so angestrengt hat, endlich eine Frau zu werden. Warum ist sie dann nicht Stefan geblieben? Ist ihr doch sowieso alles egal.

Aus Lehrern sollen nun also in allen Schriftstücken der Stadt Lehrende werden. Und was ist mit denjenigen, die für die Müllabfuhr arbeiten? Sind das nun Leerende? Wähler macht Rosamunde Schostok zu Wählenden. Wählender ist man aber nur, wenn man in der Wahlkabine sein Kreuzchen macht. Zwischen den Wahlen ist man also nichts mehr? Auch das Rednerpult soll es nicht mehr geben. Heißt nun Redepult. Stehen also fortan hinter diesen Pulten nur noch Redende? Oder dürfen auch Fragen gestellt werden? Wird aus dem Redepult dann ein Fragepult? Fragenbeantwortungspult fände ich schöner. 

Bei Veranstaltungen sollen wir nicht mehr Teilnehmer sein, sondern Personen. Bedeutet das: Als Mann darf man nichts mehr sagen?

Wie aus Stefan Rosamunde geworden ist 

Sonntag, 13. Januar 2019

Gut für Rosamunde?

Noch fehlt hier Rosamunde.
Stephan Weil will Wahlrecht ändern

Für Rosamunde Schostok soll das Wahlrecht geändert werden. Denn im niedersächsischen Landtag sitzen nach Meinung des SPD-Ministerpräsidenten Stephan Weil zu wenige Frauen. Außerdem ist Weil mit der Arbeit seiner Nachfolgerin nicht zufrieden. "Wir müssen sie dringend aus dem Neuen Rathaus weg loben", sagte Weil am Rande einer Klausurtagung seiner Partei in Springe.

Insider vermuten allerdings auch Hintergedanken. Ein SPD-Abgeordneter, der namentlich nicht genannt werden möchte, nimmt an, dass so das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Hannover gegen Hannovers bekannteste Schriftstellerin erschwert werden soll. 

"Sitzt Rosamunde Schostok erst im Landtag, könnte die Staatsanwaltschaft vermuten, dass es sich um eine andere Politikerin handelt. Bis diese Behörde merkt, dass dies nicht zutrifft, können Jahre vergehen. Das würde der Staatsanwaltschaft von Hannover auf jeden Fall ähnlich sehen."

Die CDU jedoch lehnt eine Änderung des Wahlrechtes ab, obwohl auch sie mit der Arbeit von Rosamunde Schostok als nebenberufliche Oberbürgermeisterin von Hannover nicht zufrieden ist.