Mittwoch, 17. Juni 2015

Die Antragsverweigerung

Als Bestseller und für Blinde

Wie oft schon hat Rosamunde Schostok einem Mann einen Antrag gemacht, der jedes Mal auf Verweigerung stieß, bis Hannovers berühmteste Schriftstellerin mit ihrem Meisterinnen-Werk "Die Antragsverweigerung aus statistischer und emotionaler Sicht" in der Bestsellerliste so weit nach oben stieß, dass nach oben kein Platz mehr war.

Kein Platz ist nun auch für das 8. "Whitestock Festival" des Behinderten- und Sehbehindertenverbandes in Kirchrode. Wingenfelder, Heinz Rudolf Kunze und die Band "Ich kann fliegen" sind auf Rosamundes Geheiß aus dem Veranstaltungskalender geflogen, weil ein Antrag der Organisatoren auf Verweigerung stieß wie sonst nur jeder Antrag von Rosamunde Schostok bei Männern. Könnte bedeuten: Hannovers berühmteste Schriftstellerin, die sich nebenbei als Oberbürgermeisterin ein wenig Geld dazu verdient, plant einen Fortsetzungsband ihres oben hinreichend erwähnten Bestsellers.

Oder sie mag Heinz Rudolf Kunze nicht, der in einem Lied den Reibungsschmerz besingt, den sicherlich auch die 800 Besucherinnen und Besucher des "Whitestock-Festivals" verspürt hätten, wenn nicht Rosamunde Schostok per Antragsverweigerung vorbeugend das Beste für Blinde und Sehbehinderte getan hätte, die sich sonst schmerzhaft in Kirchrode versammelt hätten.  

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