Mittwoch, 9. April 2014

Pfui, Engelke!

Reden von Rosamunde Schostok sind nie langweilig

Das ist so gemein! Die CDU meckert am Empfang für Gerhard Schröder im Neuen Rathaus herum. Hätte der 70. Geburtstag des Altkanzlers etwa im Alten Rathaus stattfinden sollen? In Schutz genommen wird die große Dichterin Rosamunde Schostok allerdings von der FDP. Aber wie? Das ist so gemein! Wilfried Engelke sagt: "Die Rede der Oberbürgermeisterin war langweilig, aber sachlich."

Das ist sachlich falsch! Rosamunde Schostok kann gar keine langweilige Rede halten. Wenn sie etwas sagt, singt immer Orpheus mit, dem es bekanntermaßen gelungen sein soll, sogar Steine zum Weinen zu bringen. Wie am Montag die große Dichterin Martin Kind zum Weinen gebracht hat. Die Behauptung, der Martin sei nach dem Empfang so traurig gewesen, weil es Hannover 96 schlecht geht, ist erstunken und auch noch erlogen. Dafür hört der gar nicht mehr gut genug.

Wer Rosamundes Geburtstagsansprache gehört hat, wurde ergriffen von lupenreiner Freude, wie sonst nur Putin, wenn Schröder etwas über ihn sagt. Und wie groß war die Freude des Geburtstagsseniors, als Rosamunde Schostok kurz den Saal verließ und mit einem von ihm eroberten ukrainischen Panzer zurückkehrte. Da schossen allen Tränen in die Augen und Schröder fragte sich, warum er als Bundeskanzler im Irak nicht mitgemacht hatte.

Auch nur gemein ist die Behauptung der CDU, wegen des Empfangs hätten Bürgerinnen und Bürger wichtige Dinge im Neuen Rathaus nicht erledigen können. Das von Schröder erfundene Jobcenter befindet sich gar nicht im Neuen Rathaus...




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