Sonntag, 30. Juni 2013

Applaus, Applaus

Für deine Worte

Die Sportfreunde Stiller treten am 1. Dezember 2013 im "Capitol" auf. Dann ist nebenan Matthias Waldraff der Chef und kümmert sich um das Ihme-Zentrum, aus dem jetzt auch der Hausmeister geflüchtet ist? Kündigt jedenfalls der CDU-Oberbürgermeisterkandidat an. Falls er am 22. September 2013 beziehungsweise bei der Stichwahl die meisten Stimmen bekommen sollte.

Diese Ankündigung kann man gleich wieder falten. Denn die SPD-Oberbürgermeisterkandidatin kennt das Problem zwar nicht, weil sie sich in ihren Dichtungen ausschließlich mit den schönen Seiten der niedersächsischen Landeshauptstadt beschäftigt, aber wenn Rosamunde Schostok erst im Rathaus Platz genommen hat, flüchtet die nicht mehr. Dann verflüchtigt sich alles, was nicht mehr zu ändern ist.

Das Ihme-Zentrum hat schon immer zu den städtebaulichen Katastrophen gehört, die man sich zu erklären versucht. Aber jeder Versuch ist zum Scheitern verurteilt. Also auch jeder Versuch, aus diesem Kasten ein Schmuckkästchen zu machen, das der Schwarze Bär liebevoll in seine Pranken nimmt. Der Schwarze Bär sollte einfach zuschlagen. Die Sprengung könnte zu den schönsten Augenblicken im Leben dieses Raubtiers gehören...

Und das Ihme-Zentrum hätte einen tollen Abgang. Staub zu Staub...Rosamunde Schostok dichtet dazu "Staub bedecket McDonalds"...

Montag, 24. Juni 2013

Wunderbare Rosamunde

Fährt von Erkenntnis zu Erkenntnis

Nicht nur der Heilige Geist führt von Erkenntnis zu Erkenntnis, die wunderbare Dichterin Rosamunde Schostok auch. In ihrer heutigen Kolumne fiel es ihr wie Schuppen aus den Haaren: "Die Stadt ist nicht homogen." Stimmt. Am Canarisweg wird schon rumgeballert, in der Podbielskistraße noch nicht. Dort gibt es nur hin und wieder einen Keks-Dieb, der sich anschließend "Krümelmonster" nennt.

Hoffentlich ohne Blutdoping feiert Rosamunde Schostok den ersten "Etappensieg", wie sie so wundervoll schreibt: "Ich hatte mir vorgenommen, bis Ende Juni alle 51 Stadtteile Hannovers zu erkunden." Das gelang ihr meisterhaft. Dabei kam ihr eine Erkenntnis, die uns allen bis heute fremd war: "Bildung, Erziehung und Betreuung stellen überall eine Herausforderung dar - sei es im Stadtbezirk Mitte oder in Misburg."

Wenn erst "Mitte" oder "Misburg" nicht mehr überall ist, baut Rosamunde Schostok auch in den anderen 49 Stadtteilen Kindertagesstätten und Schulen. Außerdem erzielt sie dann vielleicht auch ein Buchstabentor...

Dass aber diese großartige Dichterin nicht schreiben kann wie inzwischen so viele Schülerinnen und Schüler, kann man über sie nicht behaupten. Sie kann sogar schnell die Themen wechseln: "Jetzt freue ich mich auf die Verpflichtung der Bruchmeister und die Eröffnung des 484. Schützenfestes am Freitag. Natürlich wird in den kommenden Tagen wieder diskutiert, ob dieses Fest eine Zukunft hat und welche. Das ist wichtig für Hannover, und Ideen dazu habe ich auch."

Das wollen wir aber auch schwer hoffen. Prost, Rosamunde!

Wie Stefan Schostok zu ihrem Namen kam





Samstag, 22. Juni 2013

CDU ist doof

Schwesterpartei besucht Zwergschulen

Einmal in der Woche bekomme ich von der CDU aus Niedersachsen einen Wochenbericht. Im heutigen heißt es: "War bisher vorgesehen, die bestehenden Förderschulstrukturen als Wahlangebot weitgehend aufrecht zu erhalten, will Rot-Grün nun schrittweise nahezu alle Förderschulen abschaffen."

Glaubt diese Partei wirklich, sie habe mit Kohl ("Ich habe mein Ehrenwort" - einem Spendenbetrüger gegeben) und Merkel ("Das Internet ist für uns neu") die Wählerschaft dermaßen eingeschläfert, dass die nie wieder aus dem Schlaf schreckt? Förderschulen verstoßen gegen eine UNO-Konvention, weil sie nicht nur Diskriminierung bedeuten, sondern auch die Statistik verfälschen.

Das ist das Dilemma der Partei. In Bayern propagiert die CSU die Zwergschule und besucht sie auch noch selbst. Deswegen müssen die heute Verwandte beschäftigen, damit sie nach dem Dienst wieder nach Hause finden.

Wie heißt es doch so schön in der Bibel: "Wahrlich, Ihr seid die Rechten. Mit Euch wird die Weisheit untergehen."

Donnerstag, 20. Juni 2013

Es ist mir eine Ehre

Aber leider auch eine Lüge

7. März 2013. Freunde der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg, die inzwischen unter das Dach der von Serdar Saris geleiteten Step gGmbH aus Hannover geschlüpft ist, behaupten im Internet, dass sie ein blog eingerichtet hätten, um Informationen über mich zu verbreiten. Das ist leider eine Lüge. Was die über mich verbreiten, ist mir schnurzpiepegal. Ebenso schnurzpiegegal ist mir inzwischen, dass Serdar Saris Automaten einschaltet, bevor ihn eine kritische Frage von mir erreichen kann. Der präsentiert lieber der Lüneburger Presse ein Konzept nach dem anderen, sobald wieder eins gescheitert ist. Jüngst ist er zu der Auffassung gelangt, dass Eltern länger in einer Einrichtung der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg bleiben müssten, weil die Kinder nicht so schnell wieder gesund werden wie ihre Eltern. Dass dies alles ohne jede professionelle Therapie geschieht, kümmert Serdar Saris offenbar nicht. Mit der Macht des Faktischen Geld verdienen, das scheint seine Devise zu sein. Die Kostenträger, die für Etikettenschwindel Millionen in die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg gepumpt haben, springen auf dieses Motto jedoch nicht mehr so recht an. Und das ist sehr gut so.

Nicht schnurzpiepegal ist mir allerdings, dass in dem blog, das sich angeblich gegen mich richtet, Dokumente veröffentlicht werden, in denen sogar die Namen von Kindern stehen, die sich nur mit Schrecken an ihre Zeit in der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg erinnern. Dort sind sie von ihren Eltern getrennt, einige sogar verschleppt worden. Die Kleinen haben sich inzwischen von dem Grauen wieder erholt, seit sie nicht mehr in der Einrichtung sind, entwickeln sie sich prächtig und bekommen endlich die Förderung, die sie verdient haben. Genauso froh sind die Eltern. Viele von ihnen sind bei Nacht und Nebel abgehauen.

Zum ersten Mal im Netz aufgetaucht ist dieses blog im Oktober 2011. Die damalige Geschäftsführerin der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg, die Staatsanwaltschaft von Lüneburg, die Polizei und mein Anwalt haben bei google eine Sperrung aller Dokumente erreicht. Die Dokumente waren der damaligen Geschäftsführerin zufolge aus der Einrichtung gestohlen worden. Was über mich im Netz stand, blieb drin. Dagegen wehrte ich mich nicht. Aus dem oben genannten Grund.

Die damalige Geschäftsführerin ist im Juni 2012 nach Erding gegangen, immer wieder berichtete sie über Psychoterror, anonyme Briefe und andere unangenehme Begleiterscheinungen. Serdar Saris trat die Nachfolge an. Da der sich alles schön redet, gibt es überhaupt keinen Grund für das, was jetzt geschieht oder geschehen soll. Die von google gesperrten Dokumente sollen nun nach und nach über die Schweiz wieder verbreitet werden. Wenn sich aber auch dieses blog gegen mich richten soll, warum müssen dann wieder Eltern und Kinder diffamiert werden, die ich seit 2009 beraten habe?

Ich habe heute die Staatsanwaltschaft von Lüneburg über das Ansinnen der Freunde der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg informiert. Hoffentlich kann die erneute Veröffentlichung von Behauptungen verhindert werden, die Kinder in Gefahr bringen könnten. Ich nenne diese Leute Freunde der Einrichtung, weil sich niemand mehr distanziert. Ein Angestellter der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg ist mit diesen Dokumenten schon hausieren gegangen. Dieser Angestellte wurde im Juli 2011 von der damaligen Geschäftsführerin entlassen, Serdar Saris stellte ihn wieder ein...Angeblich waren die Kündigungsgründe nicht ausreichend. Was sie mit den Konzepten von Serdar Saris gemein hätten...

Weitere Informationen über die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg unter http://familiensteller.blogspot.com

Von Leuten, die Familien zerstören und Kinderträume zerschmettern, an den Pranger gestellt zu werden, ist mir eine Ehre...

Serdar Saris erfindet Keinschreiben mit Verdrückschein

27. März 2013. Nachts schleichen Dokumentendiebe um die Häuser der Einrichtung, angeboten wird das Diebesgut aus der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg im Internet, Denunzianten tuscheln Gerüchte über den Hof, doch alles hat auch sein Gutes. Der ist: Geschäftsführer Serdar Saris, ehmals Fraktionsvorsitzender der Grünen in der Regionsversammlung Hannover. Dieser Mann erfand das Keinschreiben mit Verdrückschein.

Mehr über diese Erfindung

Staatsanwaltschaft von Lüneburg ermittelt

15. April 2013. Den ersten Beitrag, den Ruthard Stachowske auf seinen Seiten über meine angeblichen Beziehungen zu Eltern veröffentlicht hat, die ihren Kindern Schlimmes angetan haben sollen, löschte dieser Sozialpädagoge sofort wieder, weil ich gegen ihn Strafantrag gestellt hatte. Dieser Beitrag liegt der Staatsanwaltschaft von Lüneburg vor, das Ermittlungsverfahren ist eingeleitet worden.
Auch den Beitrag, den dieser dreisteste Sozialpädagoge Deutschlands jetzt veröffentlicht hat, werde ich an die Staatsanwaltschaft von Lüneburg weiterleiten.

Hier weiterlesen

Wenn Menschen Gott spielen

23. Mai 2013. In dem anonymen blog über Gisela van der Heijden, ehemals Geschäftsführerin der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg, wird auch eine mail veröffentlicht, die van der Heijden am 21. Juni 2011 an meinen Rechtsanwalt geschickt haben soll. Damals ist Ruthard Stachowske noch Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch gewesen. Schon vor dieser mail wollte Stachowske von der damaligen Geschäftsführerin wissen, ob sie sich mit mir getroffen hätte. Das tat er schriftlich. Dieser Brief liegt mir vor. Der Verdacht liegt also nahe, dass sich Stachowske die mail vom 21. Juni 2011 besorgt hat.

In dieser mail fragte Gisela van der Heijden meinen Anwalt angeblich, ob wir uns darauf verständigen könnten, dass ich nach der Entlassung von Ruthard Stachowske die Berichterstattung über die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg einstelle. In dem anonymen blog wird der Name Stachowske übrigens nicht erwähnt, ansonsten wird diese mail offenbar wortwörtlich wieder gegeben. Wer da mit wem zusammenarbeitet, ist also offensichtlich.

Geschäftsführer dieser Einrichtung war auch schon Matthias Lange, heute Geschäftsführer der Wilhelmshavener Kinderhilfe

Mehr kann Staatsanwaltschaft nicht tun

20. Juni 2013 (tj). Im Netz stehen Dokumente und Schriftsätze aus der von Serdar Saris, ehemals Fraktionschef der Grünen in der Regionsversammlung Hannover, geleiteten Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg. Verleumdet werden ehemalige Klientinnen, in Gefahr gebracht werden Kinder, die in dieser Einrichtung gewesen sind. Dass Serdar Saris, der auch Geschäftsführer der Step gGmbH Hannover ist, das nicht kümmert, wissen wir bereits. Der tut nichts gegen diese illegalen Seiten. Die Staatsanwaltschaft von Lüneburg dagegen hat es versucht.

Missbrauch meines Namens

Es ist mir eine Ehre (II)



Mittwoch, 19. Juni 2013

Polizeigewalt

Mit Jugendamt

Das Erste, was ich heute Vormittag vom Wilhelmshavener Jugendamt gehört habe, ist höhnisches Gelächter einer Mitarbeiterin der Bereitschaft, als ich bei dieser Behörde anrief. Meiner Aufforderung, mir bis heute 12 Uhr den Namen jener Mitarbeiterin mitzuteilen, die gestern um 21.40 Uhr mit der Polizei vor meiner Tür gestanden hat, folgt sie nur widerwillig. Meine Telefonnummer muss ich zweimal wiederholen.

Bericht auf www.zweisechsdreiachtvier.de "Polizei mit Taschenlampen"

Montag, 17. Juni 2013

Wühlmäuse

Mexikaner würden Morris wählen.












Oder: Wirr entscheidet

Jüngst ist das Gerücht aufgetaucht, dass die Partei von Rosamunde Schostok in der Vergangenheit aller Oberbürgermeister-Kandidaten wühlt, die keine Frauen sind. Besonders interessiert soll die SPD an Matthias Waldraff von der CDU sein. Das ist eine Partei, die in Hannover bei der Kandidatensuche stets Probleme gehabt hat, weil alle fragten: "Wollt ihr mich nach der Niederlage loswerden?"

Rosamunde Schostok gehört jedoch nicht zu den Wühlmäusen, sie hat eine andere Informationsquelle: "Geburtstage zuhauf:  "Beim Blick in meinen Kalender bin ich mir ganz sicher, die meisten Kinder kommen im Mai und im Juni zur Welt." Fehlt nur noch der Tipp, dass Liebes- und Ehepaare am 22. September 2013 nicht zur Wahl gehen sollten, damit das so bleibt...

Die zweite Kandidatin wird nun von der Linken ins Rennen geschickt. Deshalb ist der Fraktionschef dieser Partei in der Regionsversammlung Hannover in die SPD zurückgekehrt. "Das ist nur ein Wahlkampfgag", sagt Stefan Müller und schließt mit seiner Rückkehr die Stefan-Lücke, die Rosamunde in der SPD hinterlassen hat.

Ihre heutige Kolumne schließt die große Dichterin aus Hannover mit einer Tiergeschichte: "Obwohl: Auf einen Bürgermeister-Kandidaten schaue ich mit Respekt. Der hat, obwohl gerade erst angetreten, 1.800 Freunde, und es werden täglich mehr. Kann nicht sein, meinen Sie?

Doch: In der mexikanischen Stadt Xalapa wird die Bürgermeisterwahl zur Polit-Satire. Aktivisten haben eine Katze namens Morris zum Kandidaten gekürt.

Trotz aller Unterstützung aus dem Netz: In Hannover hätte Morris keine Chance. Hier würden Wählerinnen und Wähler durchschauen, wer bloßer Rattenfänger ist. Und sei er auch noch so charmant und fotogen wie Morris."

Diese Geschichte ergibt zwar keinen Sinn, zumal Katzen, die Ratten fangen wollen, nie wieder Whiskas kaufen würden - aber: Das Wirr entscheidet...

Mittwoch, 12. Juni 2013

Heimkinder

Pressemitteilung des niedersächsischen Sozialministeriums

Hannover. Der Beirat der niedersächsischen Anlauf- und Beratungsstellen für ehemalige Heimkinder wurde heute in Hannover gegründet. Er wird die Betroffenen dabei unterstützen, individuelle Leistungen geltend zu machen.

„Wir geben damit ehemaligen Heimkindern, die in der Zeit zwischen 1949 und 1975 in einem Heim untergebracht waren und dort viel Leid und Unrecht erfahren haben, ein deutliches Zeichen der Unterstützung", sagte Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt anlässlich der konstituierenden Sitzung.

Die ehemaligen Heimkinder werden im Beirat die Arbeit der niedersächsischen Anlauf- und Beratungsstellen aus ihrem Wissen und ihren Erfahrungen heraus begleiten und unterstützen. Bevor der Beirat seine Tätigkeit aufgenommen hat, erfolgte die Aufarbeitung der niedersächsischen Heimerziehung durch den „Gesprächsarbeitskreis Heimerziehung in der Zeit von 1949 bis 1975". Der Beirat wird zukünftig die Arbeit der aktuell 51 Niedersächsischen Anlauf- und Beratungsstellen in Fragen der fachlichen Ausrichtung begleiten und Anregungen geben.

Zum Vorsitzenden des Beirats wurde Sven Quittkat von der Diakonie Niedersachsen gewählt. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Jürgen Beverförden als ehemaliges Heimkind gewählt. Gemeinsam rufen sie diejenigen Betroffenen, die noch keine Leistungen beantragt haben, dazu auf, sich an die örtlich zuständige Anlaufstelle zu wenden.

Die Geschäftsführung des Beirates liegt beim Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration. Stimmberechtigte Mitglieder des Beirates sind vier von der Heimerziehung in der Zeit von 1949 bis 1975 Betroffene, eine Vertreterin bzw. ein Vertreter der Diakonie in Niedersachsen, eine Vertreterin bzw. ein Vertreter der Caritas in Niedersachsen, eine Vertreterin bzw. ein Vertreter der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Niedersachsen e. V. und eine Vertreterin bzw. ein Vertreter der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände in Niedersachsen. Als nicht stimmberechtigte Mitglieder werden dem Beirat eine Vertreterin bzw. ein Vertreter des Sozialministeriums und eine Vertreterin bzw. ein Vertreter der Anlauf- und Beratungsstellen angehören.

Im Jahr 2012 wurden in Niedersachsen insgesamt 3.719.297,54 Euro an Betroffene ausgezahlt, davon 834.497,54 Euro als materielle Hilfebedarfe und 2.884.800,00 Euro als Rentenersatzleistungen. Verbindliche Vereinbarungen wurden mit 706 Betroffenen geschlossen (251 Frauen, 455 Männer).

Weitere Informationen hier
Runder Tisch
Kinder in Heimen

Montag, 10. Juni 2013

Rosamunde geht

Mal vor und mal nach

Die auch so schon große Dichterin Rosamunde Schostok enteilt uns immer mehr, bald können wir ihr nicht mehr folgen. Darauf bereitet sie uns schonend vor, wenn sie diesen Montag schreibt, dass sie bei ihrer Nominierung zur SPD-Oberbürgermeisterkandidatin im "Ballhof" ihrem Vor-Vorgänger begegnet sei, dessen Nach-Nachfolgerin sie werden wolle. Damit meint sie Herbert Schmalstieg, der 70 Jahre alt geworden ist.

Wie diese Dichterin Begriffe schöpft, kann uns bald nur noch erschöpfen, weil wir diese Wortgewalt einfach nicht mehr ertragen können, zumal sie manchmal auch den Hemingway gibt, wenn sie Sätze in diese Form gießt: "Ex-OB und Ministerpräsident Stephan Weil hat launig erzählt, wie er auf einer Fahrradtour mit seiner Frau zu Pfingsten Hannover und die Qualitäten der Stadt wahrgenommen hat." Da kann nur noch Petrus mithalten, wenn er es gießen lässt.

Trotzdem wird nichts geflutet, dichtet Rosamunde Schostok weiter: "Eine Station war das Ihme-Zentrum, dessen Umgebung anders als in den Jahren zuvor langfristig vor Hochwasser geschützt ist." Da schweigen sogar jene ehrfürchtig, die sich so manches Mal gewünscht haben, jemand möge dieses Monstrum doch endlich fluten.

Wie Frauen so sind, wird Rosamunde Schostok allerdings gelegentlich auch unlogisch, was wir ihr aber gern verzeihen. Obwohl Schmalstieg Oberbürgermeister gewesen ist, als das Ihme-Zentrum noch nicht "langfristig geschützt" war, bedankte sie sich bei ihm für seine "Lebensleistung", vor der sie sich verneige. Wie das alle 250 Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten getan hätten, als sie für den 70-Jährigen applaudierend aufstanden...

Wie Stefan Schostok zu ihrem Namen kam








Dienstag, 4. Juni 2013

Hartz-IV-Rebellin

Inge Hannemann auf Vortragsreise/Gespräch mit "Asphalt"

Was sie erlebt hat, würde sie „schon als Mobbing bezeichnen“, ihr Büro und ihr Computer wurden durchsucht, ihre Telefonliste überprüft, dass sie  als Arbeitsvermittlerin in das Jobcenter zurückkehren kann, glaubt sie nicht, das „team.arbeit.hamburg“ habe den Medien bereits schriftlich mitgeteilt, dass eine  Zusammenarbeit nicht mehr möglich sei: „Mir selber wurde noch nichts gesagt.“  Erzählt Inge Hannemann in einem Interview mit der Obdachlosen-Zeitschrift „Asphalt“, das in der aktuellen Juni-Ausgabe abgedruckt wird.

Der Vorspann lautet: „Inge Hannemann war Arbeitsvermittlerin in einem Hamburger Jobcenter, bis sie öffentlich die Abschaffung von Hartz IV forderte. Nun ist sie von der Arbeit freigestellt. Beeindrucken tut sie das nicht.“

Derzeit  ist die 44-Jährige auf Vortragsreise durch die Bundesrepublik Deutschland.  Diese Einladungen seien ihr wichtig, sagt sie „Asphalt“, es gehe ihr „um die Schikane und Willkür in den Jobcentern und um die Not der Erwerbslosen“.

Mehr über "Asphalt"

Samstag, 1. Juni 2013

So genannte "Leistungsträger"

Höhlen den Rechtsstaat immer weiter aus

Ein Wahlamt weist die Wahrheit ganz entschieden zurück, ein Sozialpädagoge nimmt Eltern die Kinder weg, wenn die nicht ihre Familien belasten, die im Unrechtssystem DDR aufgewachsene Vorsitzende des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages muss sich nicht sonderlich umstellen, ein Verfahrensbeistand in Familiensachen hält die Taufe für Kindeswohlgefährdung…So was gibt es nicht? Die Bundesrepublik Deutschland ist doch ein Rechtsstaat? Der Ehrliche ist gar nicht der Dumme, wie Ulrich Wickert behauptet hat? Stimmt: Der Ehrliche wird immer mehr zum Saudummen, weil so genannte “Leistungsträger” das System unterhöhlen.

Doch es gibt auch tolle Aktionen: Waldbilder in Hannover, Liebesschlösser in Celle…Je weiter man sich von diesen “Leistungsträgern entfernt”, desto mehr Licht gibt es im Tunnel.

Schauen Sie selbst