Montag, 25. Februar 2013

Rosamunde Schostok

Will Oberbürgermeisterin von Hannover werden

Rosamunde Pilcher soll tot umgefallen sein. Vorher hat sie dem Vernehmen nach noch ein wenig geweint. Der SPD-Oberbürgermeisterkandidat Stefan Schostok bittet zwar um Anregungen für seine Homepage, sogar Kritik will er hören, aber die ist angesichts solcher Zeilen gar nicht möglich.

"Ein Blick auf die Stadt. Im Mittelpunkt steht das Rathaus. Das kupferne Dach und die roten Ziegel glänzen in der Sonne. Das viele Grün drumherum fällt auf. Hinten, am Horizont, sind als bekannteste Landmarken die Türme des Heizkraftwerks Linden zu sehen, im Volksmund auch bekannt als “die drei warmen Brüder”.

Na, wie gefällt Ihnen dieses Foto? Seit dem vergangenen Mittwoch schmückt es diese Homepage. Denn seit Mittwoch bin ich in neuer Mission unterwegs."

Mit zitternder Hand ersetzte die 88-Jährige "Rathaus" mit "Buckingham Palace", aus dem "kupfernen Dach" und den "roten Ziegeln" wurden...Doch da war Rosamunde Pilcher bereits gestorben.

Samstag, 23. Februar 2013

Eine gute CDU-Wahl...

...wäre David McAllister?

Der Parteienforscher Gerd Langguth hält laut "Neue Presse" von heute den ehemaligen Ministerpräsidenten von Niedersachsen, David McAllister, für eine gute Wahl, wenn es um den CDU-Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl in Hannover geht. Der sei aufgeschlossen und gesprächsbereit. Schon wird aus David Langguth ein Goliath Kurzschlecht. Die Sauereien, die sich dieser Politiker geleistet hat, wenn es um die Abschiebung von ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern ging, sind so groß, dass er sich wohl kaum hinter Schünemann verstecken kann. Da bringt ein Vater seine beiden Kinder zur Schule und als er wieder nach Hause kommt, ist seine schwangere Frau verschleppt worden. Die wird vom neuen Innenminister nun zurückgeholt.

Bei David McAllister als Oberbürgermeister müsste man um alle fürchten, die aus Braunschweig nach Hannover gekommen sind. Ein Sieg von Eintracht Braunschweig in der nächsten Saison gegen Hannover 96 - schon wären alle ehemaligen Löwenstädter auch Ex-Hannoveraner, die in Helmstedt Lebensmittelkarten bekommen...

Aus der "Neuen Presse" von heute erfahren wir zudem, dass der CDU-Kandidat bereits feststeht. Der soll allerdings noch bis Freitag vor der Öffentlichkeit versteckt werden. Bis dahin steht hoffentlich fest, ob sein Doktor-Titel echt ist. Falls er einen hat. Muss aber nicht sein, steht in der "Neuen Presse": "Ginge es nach den Hoffnungen der Stadtgesellschaft, müsste der Konkurrent von Stefan Schostok (SPD) und wahrscheinlich Lothar Schlieckau (Die Grünen) so etwas wie eine Eier legende Wollmichsau sein." Wenn aus Hoffnungen Selbstbetrug wird, hat die CDU den richtigen Kandidaten gefunden?

Der DGB-Regionsvorsitzende Andres Gehrke dagegen wünscht sich einen CDU-Kandidaten mit Migrationshintergrund. Den habe ich. Meine Mutter stammt aus Ostfriesland. Ich bin 1972 nach Mainz gezogen, dann nach Hannover. Mehr Migration geht gar nicht.

Freitag, 22. Februar 2013

Verein gegen Hannover


Streit ums Brückenhäuschen am Leineufer
4. Kammer verhandelt am kommenden Dienstag, 26. 2. 13, über Pläne zur Rekonstruktion des im 2. Weltkrieg zerstörten Brückenhäuschens neben dem Beginenturm in Hannovers Altstadt.
Der Kläger ist ein eingetragener Verein mit dem Ziel, durch geeignete Maßnahmen die städtebauliche Attraktivität der Landeshauptstadt Hannover zu steigern, insbesondere durch Bewahrung und Wiederaufbau von prägenden historischen Bauten sowie der Aufwertung von Stadträumen. Zu seinen Projekten gehört die Rekonstruktion des um 1800 an der Leine neben dem Beginenturm errichteten Brückenhäuschens, das auch als Scherenschleiferhäuschen bekannt war und im zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Das Gebäude soll am ursprünglichen Standort Pferdestraße 8 b unmittelbar am Ufer der Leine im Bereich der nicht mehr vorhandenen Brücke vor der Pferdestraße errichtet werden.

Das im Eigentum der beklagten Landeshauptstadt stehende Grundstück liegt im Geltungsbereich des seit 1956 rechtsverbindlichen Durchführungsplanes Nr. 55 der Stadt, der es als nicht überbaubare Uferfläche der Leine ausweist. Der betroffene Bereich des Leineufers ist seit 1987 als Stadtlandschaftsraum Leibnizufer / Hohes Ufer in unmittelbarer Nachbarschaft des Historischen Museums in der Liste der Kulturdenkmale der Beklagten verzeichnet.

Die Beklagte hat die vom Kläger beantragte Erteilung eines Bauvorbescheides für die geplante Rekonstruktion des Brückenhäuschens abgelehnt, weil sie den Festsetzungen des Durchführungsplanes Nr. 55 widerspreche und mit den hier geltenden Denkmalausweisungen nicht vereinbar sei.

Nach Auffassung des Klägers würde sich das nach vorhandenen Originalplänen zu rekonstruierende Brückenhäuschen einwandfrei in seine historische Umgebung (Beginenturm, Flussufermauer, Fassade des ehemaligen Zeughauses - heute Historisches Museum) einfügen. Mit einer Grundfläche von nur 17 m² sei es so klein, dass es den Stadtlandschaftsraum Leibnizufer / Hohes Ufer nicht beeinträchtigen könne.

Beginn: 13.00 Uhr in Saal 2, Verwaltungsgericht Hannover

Mittwoch, 20. Februar 2013

Erst Wahlkampf...

...dann Krankenhaus

In dieser Woche stellt Stefan Schostok in seiner viel beachteten wöchentlichen Kolumne (467 Leserinnen und Leser pro Monat) fest, dass der Wahlkampf um das Rathaus von Hannover noch nicht begonnen hat. Deshalb, schreibt der SPD-Kandidat weiter, stellt er sich am Freitag auf der Lister Meile an einen Wahlkampfstand. Anschließend will er in ein Krankenhaus. Damit dürfte für ihn der Wahlkampf beendet sein, bevor er begonnen hat.

Stephan Weil hat derweil seine Arbeit als niedersächsischer Ministerpräsident mit einer Regierungserklärung begonnen, während seine Frau noch an einer Rücktrittserklärung arbeitet. Denn alles ist irgendwie Arbeit. Sogar die Bildungspolitik, hat Weil erklärt. Die sei ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Eine Ministerin oder einen Minister für Bildung und Wirtschaft gibt es in seinem Kabinett aber trotzdem nicht. Die leben noch getrennt.

Trennt man bei diesen beiden Sozialdemokraten den Rede-Spreu vom Rede-Weizen, wundert man sich nicht mehr darüber, dass in diesem Jahr der Winter so lange dauert. Das zweitschlechteste Wahlergebnis wird als Riesenerfolg stock gefroren. Sogar die "Bild"-Zeitung bibbert. Nicht wegen Schostok oder Weil. Wegen der Streiks. "Lehrer streiken." "Erzieher streiken." So werde möglicherweise der Aufschwung abgewürgt.

Die Antwort kann also nur lauten: Leih-Lehrer und Leih-Erzieher einstellen, damit die Leih-Bildungspolitik ein wichtiger Leih-Wirtschaftsfaktor wird, dann kann sich Schostok auch eine Krankenschwester leihen, die ihn zuhause leih-pflegt, während Leih-Kinder weiter lei(h)den.

Den Fachkräftemangel scheint es tatsächlich zu geben. Bei der Springer-Presse, in der Staatskanzlei und an einem Wahlkampfstand auf der Lister Meile...

Sonntag, 17. Februar 2013

Au weia!

Liebe Leserin, lieber Leser,

sollte ich jemals ein Drehbuch für einen Film oder ein Theaterstück schreiben wollen, so haben mir die beiden vergangenen Wochen die besten Vorlagen geliefert. Ein Raum, 20 Menschen, viel Schnittchen, noch mehr Kaffee. Diskussionen. Jedes Lächeln, jedes Hochziehen der Augenbrauen, ja, sogar ein Hüsteln gewinnt Bedeutung. Am Anfang kaum wahrnehmbar: die Gruppe wandelt sich, wird zum „wir“. Am Ende (fiktiv natürlich in meinem Drehbuch) steht eine gemeinsame Erklärung. In diesem Fall die Koalitionsvereinbarung von Rot-Grün, der künftigen Landesregierung in Niedersachsen.

Stefan Schostok, SPD-Oberbürgermeisterkandidat, auf seinen Internet-Seiten

Liebe Leserin, lieber Leser,

sollte ich jemals ein Drehbuch für einen Film oder ein Theaterstück schreiben wollen, so haben mir diese Zeilen von Stefan Schostok die besten Vorlagen geliefert. Ein Geschwafel, nur von mir gelesen, viele Sätzchen, noch mehr Wörtchen. Keine Aussage, kein ins Auge fassen, nein, nicht einmal ein Hustenanfall gewinnt so viel Bedeutungslosigkeit. Zuletzt auch nicht mehr wahrnehmbar: Der Schostok verhaspelt sich, wird zum "es". Zu Beginn (real natürlich im Wahlkampf) steht nichts in der Erklärung. In diesem Fall am Ende auch nicht. 

Heinz-Peter Tjaden, parteiloser Oberbürgermeisterkandidat in Hannover

Dienstag, 12. Februar 2013

Auf Probe

Kandidatensuche: Grüne wollen - CDU kann noch nicht

Auch die Grünen wollen einen Kandidaten ins Oberbürgermeister-Wahlrennen schicken. Wer´s wird, soll am  12. März 2013 entschieden werden. Allerdings wird es sich nur um einen Kandidaten auf Probe handeln. Wird die Stichwahl nicht wieder eingeführt, kommt es den Grünen laut "Neue Presse Hannover" nur noch auf eins an: Einen CDU-Oberbürgermeister verhindern. Ohne Stichwahl wollen sich die Grünen noch einmal mit der SPD unterhalten.

Die CDU ist derweil im Internet auf D-Linie und verbreitet als weitere aktuelle Meldung, dass David McAllister bei der Landtagswahl vorne liege. Wer zu spät kommt, der dreht wohl gerade bei der Kandiatensuche in der City die mit Kaugummi verklebten Pflastersteine um. Die Gummis können allerdings erst entfernt werden, wenn Tauwetter einsetzt. Bei Frost kleben die so fest, dass keine Kehrmaschine die Gummis locker machen kann. Die CDU kann sich also Zeit lassen - bis zur nächsten Wahlniederlage.




Sonntag, 10. Februar 2013

Hahne-Schwachsinn

Niemand will Heilige in der Politik

"Verdiente und kantige Altvordere wie Willy Brandt oder Franz Josef Strauß wären vor lauter Shitstorms nie zum Regieren gekommen. Bei der aktuellen Hysterie müssten sie sich im Grab umdrehen!"

Schreibt heute Peter Hahne in der "Bild am Sonntag". Die Frage, die er stellt, lautet: "Wollen wir nur noch Heilige in der Politik?" Diese Frage ist so schwachsinnig wie sein Text über die gegenwärtige Sexismus- und Rassismus-Diskussion. Noch schwachsinniger ist Peter Hahnes Gleichsetzung von Willy Brandt und Franz Josef Strauß. Für mich ist Brandt ein verdienter "Altvorderer", Strauß aber nicht.

Selbstverständlich wollen wir keine Heiligen in der Politik. Das versteht sich schon mangels Masse von selbst. Sogar Jesus hat für sich selbst Bezeichnungen abgelehnt, mit denen er auf eine höhere Stufe gestellt werden sollte. Was wir nicht wollen, sind Heuchler. Wir wollen uns darauf verlassen können, dass Politik Gestaltung bedeutet, dass Behörden das Wort Willkür nicht einmal buchstabieren können, dass Richter Gesetze mit Leben erfüllen, dass Unternehmen alles unternehmen, damit es allen gut geht.

Ich verachte diese Blubberheinis, die so tun, als ob...Wenn ich der "Landeszeitung für die Lüneburger Heide" glauben darf, gehört dazu der ehemalige Fraktionsvorsitzende der Grünen in der Regionsversammlung Hannover. Serdar Saris heißt dieser Mann, der im April 2010 die Step gGmbH in Hannover übernahm. Fast zwei Jahre später übernahm er auch die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg, die inzwischen negative Schlagzeilen gemacht hatte. In einer der Einrichtungen waren Familien systematisch zerstört worden, angelockt wurden sie mit der Behauptung einer familienorientierten Drogentherapie. Die Eltern, Mütter und Väter waren freiwillig dort, mit Hilfe von Jugendämtern wurden ihnen die Kinder weggenommen.

Darüber verliert Serdar Saris bis heute kein einziges Wort. Glaubt man jüngsten Erfahrungsberichten, dann ist sogar alles noch schlimmer geworden. Will man ihn darauf ansprechen, dann stellt er sich tot. Statt dessen steht er inzwischen alle paar Tage in der "Landeszeitung für die Lüneburger Heide" - und scheint nur ein Thema zu haben: Geld...

Für viele Grüne scheint mittlerweile der Spruch zu gelten, dass sie als Tiger gesprungen und als Bettvorleger (Mehrheitsbeschaffer) gelandet sind.

Mein Leserbrief an die "Landeszeitung für die Lüneburger Heide"

Broschüre "Sticheleien am Sonntag - ehe Peter Hahne dreimal kräht"

Merkwürdiges


Jugendamt legt Gericht eine Fälschung vor

Während der Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht in Münster hat ein Sicherheitsbeamter im Saal gesessen, weil er von der Richterin darum gebeten worden ist. Als ich die Richterin darauf hinwies, dass sie sich in ihrer Zusammenfassung des Falles getäuscht hatte, weil sie bei der Gefährdungsmeldung vom 23. September 2009 ausgegangen war, lüftete der Rechtsvertreter der Stadt Münster kurz einen Aktendeckel und behauptete, in der Akte befinde sich ein Antrag vom 23. September 2009. Den wollte die Richterin gar nicht sehen. Auf meinen Einwand reagierten weder der Jugendamtsmitarbeiter noch der städtische Rechtsvertreter. Sie blieben sogar stumm, als ich sagte: “Das ist eine Fälschung.”…

Vor Gericht und in Münster

Samstag, 9. Februar 2013

Termin steht fest

Ich hab kein Büro in Hannover

"Endlich steht der Wahltermin fest: der 22. September – zeitgleich mit der Entscheidung über den neuen Bundestag. Vom heutigen Montag an sind das nur noch 230 Tage. Logisch, dass sich meine Gedanken jetzt um diesen Termin und den Wahlkampf drehen. Im Kurt-Schumacher-Haus werde ich diese Woche ein Büro beziehen und mich dort um meine Termine und Gespräche in Hannover und seinen Stadtteilen kümmern."

Schreibt Stephan Schostok auf seinen Seiten. Er sei bisher der einzige Parteikandidat. Stimmt. Die CDU weiß noch nicht, wen sie dieses Mal verbraten soll. Könnte aber heute Abend geklärt werden. Sobald Annette Schavan mit der Bundeskanzlerin gesprochen hat, wäre für die dann ehemalige Bundesbildungsministerin der Weg zur Kandidatur in Hannover frei. Man müsste ihr ja nicht unbedingt verraten, dass am 22. September 2013 an der Leine nicht nur der Bundestag, sondern auch der Oberbürgermeister gewählt wird.

Davon ablenken könnte man Annette Schavan mit einem Studienplatz an der Uni. Dort könnte sie neu lernen, was sie bisher bei anderen abgeschrieben hat. Und das wäre eine Menge. Sobald sie sich in Hannover eingelebt hätte, sähe sie auch ein, dass man dort zu Stadt als CDU-Mitglied so schnell an- wie man wieder abtritt. Dafür muss man gar keine Doktorarbeit abgeschrieben haben.

Bereits im Dezember hat die Linke angekündigt, dass sie ebenfalls einen Kandidaten aufstellen will. Doch eine Bekannte erzählte mir kürzlich, dass die Linke meistens in einer Kneipe am Lindener Marktplatz herumsitzt - und dort vielleicht den Termin verschwitzt?

Ich werde nun das Wahlamt um die entsprechenden Unterlagen bitten und Eltern sowie Großeltern bei ihrem Kampf gegen Behördenwillkür unterstützen. Dazu miete ich mir kein Büro. In Hannover bin ich das erste Mal  in meinem Leben an einem 23. September gewesen. Kam auch für mich überraschend...

Mittwoch, 6. Februar 2013

Step gGmbH

Aus der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg ins Internet: Adressen und Namen von Kindern!

Der neue Geschäftsführer der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg, Serdar Saris, reagiert nicht auf meine Hinweise, als ehemaliger Fraktionsvorsitzender der Grünen in der Regionsversammlung Hannover und als Geschäftsführer der Step gGmbH Hannover verspricht er zwar im Internet Rückrufe, wenn man diesen Wunsch äußert, doch darauf warte ich seit zwei Tagen.
Das Spiel, das ich befürchtet habe, hat begonnen. Gestern waren die Seiten mit gefälschten und erpressten Dokumenten aus der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch gesperrt, heute ist das blog wieder vollständig da. Mit Namen von Kindern, Verfahrenspflegern, Richtern, Jugendamtsmitarbeitern, mit Adressen, Telefonnummern, Geburtsdaten. Der Internet-Weg für Mobbing und Stalking wird also wieder frei gemacht.

Kriminelle Energie

Und ewig schweigt die Step gGmbH
Kommentar zu "menschenverachtender" Einrichtung
Hier lesen

Leserbrief an die "Landeszeitung für die Lüneburger Heide" zu obigem Bericht

Entweder zitieren Sie den neuen Geschäftsführer der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg stets unvollständig - oder er zeigt ein erschreckendes Verhalten. Glaubt man Ihren Berichten, dann geht es Serdar Saris stets nur um finanzielle Altlasten, nie um menschliche, die in unzähligen zerstörten Familien bestehen. Um die habe auch ich mich gekümmert.

Wenn es denn auch noch unablässig um "Internet-Kampagnen" gegen die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg geht, sollten Sie doch nicht verschweigen, dass die hätten vermieden werden können. Was aber geschah? Die Teilnahme an einem klärenden Gespräch mit Betroffenen wurde 2009 abgelehnt, keine meine Fragen wurde beantwortet. Statt dessen wurde ich mit Klagen überhäuft. Damit ist der wieder eingestellte Sozialpädagoge Ruthard Stachowske oft auf der Nase gelandet, weil er log, bis sich die Balken bogen. Alles mit Segen der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg. Seine Therapiemethoden konnte er von zweifelhaften vor Gericht nicht abgrenzen.

Als die Geschäftsführerin Gisela van der Heijden - nach ihren Angaben auch wegen Psychoterror aus dem Umfeld der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg - aufgegeben hatte, wollte ich Kontakt aufnehmen mit Serdar Saris. Der warf sogleich in Hannover Automaten an, die mir vorgefertigte Abwesenheitsmeldungen lieferten. Die Buchhaltung der Sucht- und Jugendhilfe beendete einen Anruf von mir abrupt - und das nach fast einem Jahr Beratung der Einrichtung, für die ich bezahlt werden sollte. Was mir Gisela van der Heijden schriftlich versprochen hatte, denn sie brauchte meine Hilfe als Redakteur, der sich intensiv mit der Einrichtung beschäftigt hatte.

Ruthard Stachowske als ehemaliger Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch belog die Öffentlichkeit sogar auf den offiziellen Internet-Seiten der Einrichtung. Die Geschäftsführerin versicherte mir daraufhin schriftlich, dass dies nie wieder geschehen werde. Davon will Serdar Saris nichts wissen? Auch von dem Leid, das es dort gegeben hat, will er nichts hören? Hauptsache, die Kasse stimmt - und Leute wie ich haben sich gekümmert? Ist Serdar Saris wirklich so kaltschnäuzig?

Weitere Informationen  


Montag, 4. Februar 2013

Der U-Bahn-Trick

Ist nachhaltig gewesen

Heute vor 37 Jahren bin ich noch Student in Mainz gewesen. Da der Rhein wieder einmal im Karnevalsrausch versank, machte ich mich auf den Weg in Richtung Norden und wollte meine Eltern in Wilhelmshaven besuchen. Hannover war als Zwischenstopp gedacht. Dort besuchte ich eine Frau, die ich schon ein paar Jahre kannte, saß bei ihr in der Wohnung in Linden-Süd, sie erklärte mir das chinesische Horoskop und versicherte mir, dass aus uns beiden nie etwas werden kann.

Die Zeit verging wie im Fluge, gegen Mitternacht wollte ich mit der U-Bahn zu meinem Hotel fahren. Doch sie erklärte mir: "In einer halben Stunde fährt auch noch eine U-Bahn." U-Bahn bin ich dann erst 14 Tage später wieder gefahren...

In die Geschichte von Hannover ist das als "U-Bahn-Trick" eingegangen.