Montag, 23. September 2013

In aller Rosamunde

Stephan Weil verhindert fürs Erste Einzug von Rosamunde Schostok ins Rathaus von Hannover

Es ist in aller Rosamunde: Die SPD-Oberbürgermeisterkandidatin bekam im ersten Wahlgang über 132 000 Stimmen. Das waren 48,9 Prozent. Ob Stephan Weil als ehemaliger Oberbürgermeister von Hannover und als aktueller niedersächsischer Ministerpräsident da noch was machen kann, ist fraglich. Der führte zwar die Stichwahl wieder ein und zwang so Rosamunde Schostok in den zweiten Wahlgang, aber die SPD-Oberbürgermeisterkandidatin nimmt den nächsten Plakat-Anlauf.

In Nullkommanix wird sie den CDU-Kandidaten wegkleben. Kündigt sie in ihrer jüngsten Kolumne an, die ein wenig holprig beginnt: "Viele, die sonst nur zur Bundestagswahl gehen, haben sich auch bei dieser Direktwahl ihres OB entschieden, zu wählen. Dies bei der bevorstehenden Stichwahl erneut hinzubekommen, wäre schön. Viele sagen, dass es unwahrscheinlich sei." Doch nichts ist für Rosamunde Schostok unmöglich, so lange die Medien aus dem Madsack-Konzern zu ihr halten, weil sie zu 24,9 Prozent der SPD gehören. Klingt bei der SPD-Oberbürgermeisterkandidatin so: "Der Unterstützung meiner SPD für eine hohe Wahlbeteiligung bin ich mir sicher. Auch die Medien haben heute schon intensiv darauf hingewiesen und werden es weiter tun."

Das ist sicher richtig. Richtig ist auch, dass sich Rosamunde Schostok seit heute auf die Lauer legt. Sie will so lange vor den Plakaten liegen, die wegen der Bundestagswahl in Hannover rumgehangen haben, bis sie "abgebaut" worden sind und schon klebt die SPD-Oberbürgermeisterkandidatin zu: "Ich werde...neue Plakate auf den Großflächen in der Stadt anbringen."








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Kommentare:

  1. vielleicht kann weil das gesetz noch ein wenig verschärfen...

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  2. wer plakatiert, der bleibt hoffentlich vor dem rathaus...

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