Montag, 5. August 2013

Denkt wie eine Frau

Ob nun Stefan oder Rosamunde: Enttäuschung legt sich

Rosamunde Schostok ist keine Frau. Die Enttäuschung darüber hat sich bei einer zweiten Umfrage von Bündnis 13/Die Kühnen gelegt. Inzwischen sagen 88,3 Prozent der Wählerinnen und Wähler, die sich über eine SPD-Oberbürgermeisterkandidatin gefreut hätten, viel wichtiger sei: "Rosamunde denkt wie eine Frau." Von Rosamundes Wahlplakaten begeistert sind 77,2 Prozent aller Hannoveranerinnen und Hannover, die nicht achtlos an Wahlplakaten vorbeigehen. Häufigste Begründung: "Sie ist nicht nur sozial, sie ist auch grün, sie ist liberal, sie ist international, sie ist weltoffen und stellt keine Fragen."

Das dagegen macht der CDU-Oberbürgermeisterkandidat Matthias Waldraff. Der lässt auf seinen Wahlplakaten ein Fragezeichen aus einem Kragen ragen. Deswegen platzt 62,3 Prozent der Hannoveranerinnen und Hannoveraner, die nicht achtlos an Plakaten vorbeigehen, der Kragen. Häufigste Begründung: "Der Kragen gefällt uns nicht. Der hätte ruhig modischer sein können. Außerdem wollen wir weder einen Berufspolitiker noch einen Menschenkenner. Wir wollen Rosamunde."

Die ganz Hannover immer und überall betreuen will. Kinder in den Ferien, Arbeitslose in der Eilenriede, Rentnerinnen und Rentner in Suppenküchen und Schlaglöcher in den Straßen. Das finden 77,2 Prozent der Wählerinnen und Wähler, die Rosamunde Schostok gut finden, gut. Häufigste Begründung: "Werden alle betreut, kann sich eine SPD-Oberbürgermeisterin ungestört um ihre Pflanzen im Büro kümmern."

Diese Umfrageergebnisse haben zu weiteren Fragen von Bündnis 13/Die Kühnen geführt, die so beantwortet worden sind: 90,4 Prozent wünschen sich keine Anwälte für die Kinderbetreuung, 88,2 Prozent halten Menschenkenner für schlechte Blumenpfleger und 84,3 Prozent glauben nicht, dass ein Fragezeichen eine Alternative zu einer großen Dichterin darstellt.

Rosamunde Schostok kann dem 22. September 2013 gelassen entgegen sehen, sagen 77,0 Prozent der Umfrageteilnehmerinnen und Umfrageteilnehmer, die nicht an dieser Umfrage teilgenommen hätten, wenn sie gewusst hätten, dass sie angerufen werden.








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