Montag, 24. Juni 2013

Wunderbare Rosamunde

Fährt von Erkenntnis zu Erkenntnis

Nicht nur der Heilige Geist führt von Erkenntnis zu Erkenntnis, die wunderbare Dichterin Rosamunde Schostok auch. In ihrer heutigen Kolumne fiel es ihr wie Schuppen aus den Haaren: "Die Stadt ist nicht homogen." Stimmt. Am Canarisweg wird schon rumgeballert, in der Podbielskistraße noch nicht. Dort gibt es nur hin und wieder einen Keks-Dieb, der sich anschließend "Krümelmonster" nennt.

Hoffentlich ohne Blutdoping feiert Rosamunde Schostok den ersten "Etappensieg", wie sie so wundervoll schreibt: "Ich hatte mir vorgenommen, bis Ende Juni alle 51 Stadtteile Hannovers zu erkunden." Das gelang ihr meisterhaft. Dabei kam ihr eine Erkenntnis, die uns allen bis heute fremd war: "Bildung, Erziehung und Betreuung stellen überall eine Herausforderung dar - sei es im Stadtbezirk Mitte oder in Misburg."

Wenn erst "Mitte" oder "Misburg" nicht mehr überall ist, baut Rosamunde Schostok auch in den anderen 49 Stadtteilen Kindertagesstätten und Schulen. Außerdem erzielt sie dann vielleicht auch ein Buchstabentor...

Dass aber diese großartige Dichterin nicht schreiben kann wie inzwischen so viele Schülerinnen und Schüler, kann man über sie nicht behaupten. Sie kann sogar schnell die Themen wechseln: "Jetzt freue ich mich auf die Verpflichtung der Bruchmeister und die Eröffnung des 484. Schützenfestes am Freitag. Natürlich wird in den kommenden Tagen wieder diskutiert, ob dieses Fest eine Zukunft hat und welche. Das ist wichtig für Hannover, und Ideen dazu habe ich auch."

Das wollen wir aber auch schwer hoffen. Prost, Rosamunde!

Wie Stefan Schostok zu ihrem Namen kam





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