Montag, 17. Juni 2013

Wühlmäuse

Mexikaner würden Morris wählen.












Oder: Wirr entscheidet

Jüngst ist das Gerücht aufgetaucht, dass die Partei von Rosamunde Schostok in der Vergangenheit aller Oberbürgermeister-Kandidaten wühlt, die keine Frauen sind. Besonders interessiert soll die SPD an Matthias Waldraff von der CDU sein. Das ist eine Partei, die in Hannover bei der Kandidatensuche stets Probleme gehabt hat, weil alle fragten: "Wollt ihr mich nach der Niederlage loswerden?"

Rosamunde Schostok gehört jedoch nicht zu den Wühlmäusen, sie hat eine andere Informationsquelle: "Geburtstage zuhauf:  "Beim Blick in meinen Kalender bin ich mir ganz sicher, die meisten Kinder kommen im Mai und im Juni zur Welt." Fehlt nur noch der Tipp, dass Liebes- und Ehepaare am 22. September 2013 nicht zur Wahl gehen sollten, damit das so bleibt...

Die zweite Kandidatin wird nun von der Linken ins Rennen geschickt. Deshalb ist der Fraktionschef dieser Partei in der Regionsversammlung Hannover in die SPD zurückgekehrt. "Das ist nur ein Wahlkampfgag", sagt Stefan Müller und schließt mit seiner Rückkehr die Stefan-Lücke, die Rosamunde in der SPD hinterlassen hat.

Ihre heutige Kolumne schließt die große Dichterin aus Hannover mit einer Tiergeschichte: "Obwohl: Auf einen Bürgermeister-Kandidaten schaue ich mit Respekt. Der hat, obwohl gerade erst angetreten, 1.800 Freunde, und es werden täglich mehr. Kann nicht sein, meinen Sie?

Doch: In der mexikanischen Stadt Xalapa wird die Bürgermeisterwahl zur Polit-Satire. Aktivisten haben eine Katze namens Morris zum Kandidaten gekürt.

Trotz aller Unterstützung aus dem Netz: In Hannover hätte Morris keine Chance. Hier würden Wählerinnen und Wähler durchschauen, wer bloßer Rattenfänger ist. Und sei er auch noch so charmant und fotogen wie Morris."

Diese Geschichte ergibt zwar keinen Sinn, zumal Katzen, die Ratten fangen wollen, nie wieder Whiskas kaufen würden - aber: Das Wirr entscheidet...

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