Dienstag, 4. Juni 2013

Hartz-IV-Rebellin

Inge Hannemann auf Vortragsreise/Gespräch mit "Asphalt"

Was sie erlebt hat, würde sie „schon als Mobbing bezeichnen“, ihr Büro und ihr Computer wurden durchsucht, ihre Telefonliste überprüft, dass sie  als Arbeitsvermittlerin in das Jobcenter zurückkehren kann, glaubt sie nicht, das „team.arbeit.hamburg“ habe den Medien bereits schriftlich mitgeteilt, dass eine  Zusammenarbeit nicht mehr möglich sei: „Mir selber wurde noch nichts gesagt.“  Erzählt Inge Hannemann in einem Interview mit der Obdachlosen-Zeitschrift „Asphalt“, das in der aktuellen Juni-Ausgabe abgedruckt wird.

Der Vorspann lautet: „Inge Hannemann war Arbeitsvermittlerin in einem Hamburger Jobcenter, bis sie öffentlich die Abschaffung von Hartz IV forderte. Nun ist sie von der Arbeit freigestellt. Beeindrucken tut sie das nicht.“

Derzeit  ist die 44-Jährige auf Vortragsreise durch die Bundesrepublik Deutschland.  Diese Einladungen seien ihr wichtig, sagt sie „Asphalt“, es gehe ihr „um die Schikane und Willkür in den Jobcentern und um die Not der Erwerbslosen“.

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