Montag, 27. Mai 2013

Rosamundes Entchen...

...schwimmen auf dem Maschsee

Rosamunde Schostok schwimmt als Dichterin weiter auf einer Erfolgswelle. Damit das so bleibt, regnet es seit Tagen. Denn sonst wären der SPD-Oberbürgermeister-Kandidatin an diesem Montag nicht solche Sätze eingefallen, die man immer wieder lesen möchte: "Kennen Sie schon den Spruch ´Der kleine November möchte gern aus dem Mai abgeholt werden´? Oder: ´Ab Freitag wird es wärmer – auch der Regen.´" Wem huscht da nicht ein Lächeln über das nasse Gesicht?

Wortgewaltig berichtet Rosamunde Schostok nach diesen Sprüchen, auf die niemand verzichten möchte, dass bei Regen auch einmal Verzicht geübt werden muss: "Gerade ist der autofreie Sonntag in Hannovers Innenstadt buchstäblich ins Wasser gefallen." Und was lernen wir daraus? Genau - das: In Hannover regnet es nie ungerade. Deshalb hat für Rosamunde Schostok auch gerade gegolten: "Bei ununterbrochenem Guss von oben wäre eine Durchführung für alle Beteiligten, Besucherinnen und Besucher nicht zu verantworten gewesen." Das ist Dichtung aus einem Guss!

Die Rosamunde Schostok so krönt: "Bei der jetzt schon tagelangen Kälte und Nässe sehnen sich die Menschen ohnehin eher nach Wärme und Sonne. Mir geht es nicht anders. Dem Kinderlied ´Eine Seefahrt, die ist lustig´ könnte ich nach dem Drachenbootrennen ´für mehr Toleranz´ neue Strophen zufügen. Wasser von oben, Wasser von unten, Matsch am Ufer – und trotzdem hat es Spaß gemacht."

Das reimt sich zwar nicht, tut den Werken von Rosamunde Schostok aber keinen Abbruch. Diese Dichterin bricht die Szenen so gekonnt ab, dass man sich nur noch voller Neid fragen kann, warum nur der SPD-Oberbürgermeister-Kandidatin derart Wundervolles einfällt. Uns Stubenhockerinnen und Stubenhockern würde doch allenfalls "Regentropfen, die an mein Fenster klopfen" in den Sinn kommen.

Oder solche Strafanträge... 

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