Dienstag, 7. Mai 2013

CDU rechtsradikal?

Wie verblendet ist dieser Kommentator?

"Was wir brauchen, sind echte Perspektiven für alle Menschen, die hier in Hannover leben. Für Mütter, für Väter, für Familien, für ältere Menschen, für Studenten und ganz besonders für unsere Kinder und Enkel. Egal ob hier geboren oder zugewandert."

Steht auf den Internet-Seiten des CDU-Oberbürgermeisterkandidaten Matthias Waldraff. Dennoch bekommt er die Stimme eines Kommentators, der gestern auf meinen Seiten einen Wutanfall erlitten hat. Die ausländerfeindliche Meinungsäußerung zitierte ich auszugsweise, den Kommentar löschte ich.

Wie verblendet muss eigentlich jemand sein, der meint, dass Matthias Waldraff als Oberbürgermeister alle Ostdeutschen, Polen, Russen, Griechen und Türken aus Hannover rauswerfen würde? Hält dieser Kommentator die CDU für rechtsradikal? Oder will dieser Kommentator den CDU-Oberbürgermeisterkandidaten per Stimmabgabe beleidigen?

Die Internet-Seiten von Matthias Waldraff habe ich heute zum ersten Mal angeklickt. Erstaunt war ich über die Behauptung, die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" habe am 22. April 2013 bereits alle Oberbürgermeister-Kandidaten vorgestellt. Vielleicht werde auch ich Kandidat, vorgestellt hat mich noch keine einzige Zeitung aus Hannover...

Das werden die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" und die "Neue Presse Hannover" auch nur tun, wenn ich die erforderlichen Unterstützerunterschriften bekomme. Als Redakteur habe ich für eine Wochenzeitung gearbeitet, die sich nicht vom Madsack-Konzern schlucken ließ, als Burgdorfer machte ich üble Erfahrungen mit einer Beilage der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" und der "Neuen Presse Hannover". So was hat der Madsack-Konzern schon immer gern unter den Meinungsmonopol-Teppich gekehrt. Und der "Schädelspalter" veröffentlicht nicht einmal eine Kleinanzeige von mir...

Das passt zu einer Serie, die 1985 begonnen hat. Damals veröffentlichte ich meinen ersten Roman, ein Rezensionsexemplar bekam auch die "Neue Presse Hannover". Ein freier Mitarbeiter teilte mir ein paar Tage später mit, er finde meinen Roman gut, dürfe ihn aber nicht vorstellen: "Anordnung von oben." Damals war ich Redakteur einer Lokalzeitung, die wenige Monate später vom Madsack-Konzern übernommen wurde.

Heutzutage werden dubiose Vorgänge dieser Art der "Hannover Connection" zugeschrieben...

Auf die Beine gebracht



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