Dienstag, 23. April 2013

Rosamunde zickt

Diesen Montag leuchten die Zeilen von Rosamunde
Schostok nicht so schön wie diese Kirschblüten.






















Weil sich ein Mitbewerber herablässt

"Hannover überrascht." Dichtet die SPD-Oberbürgermeisterkandidatin Rosamunde Schostok an diesem Montag, obwohl die meisten von uns derzeit bei Überraschungen eher an Uli Hoeneß denken. Der soll jüngsten Meldungen zufolge sogar am 20. März 2013 verhaftet worden sein, kaufte sich aber angeblich wieder frei. Abkaufen sollen wir dagegen Rosamunde Schostok, dass heute Abend nicht Bayern München in der Champions League spielt, sondern Hannover. Dafür hätte Uli Hoeneß sicherlich keine 5 Millionen Euro bezahlt, um beim heutigen Spiel auf der Tribüne sitzen zu können.

Und nun lauschen wir der großen Dichterin: "Umso unverständlicher ist es, dass da ein Mitbewerber um den Posten des Oberbürgermeisters kommt, ich meine den von Hannovers ältester Oppositionspartei, der sieht im Rathaus seit Jahrzehnten ein Parteienkartell am Werk, das über die Bürger hinweg regiert und Parteiinteressen über Bürgerinteressen stellt. Der meint, Hannover erst noch in die erste Liga bringen zu müssen. Dabei sind wir nicht zweite Liga. Wir spielen Champions-League und lassen beim Thema Shoppingattraktivität sogar eine Weltstadt wie München abgeschlagen landen."

Das ist eigentlich gar nicht der Stil der SPD-Oberbürgermeisterkandidatin, der Meisterin der sanften Töne, die Zeilen Kirschblüten gleich erstrahlen lässt, damit die Leserschaft beleuchtet, aber nicht erleuchtet werde. Doch beim Einkauf kennt Rosamunde Schostok offenbar keine Verwandten, nicht einmal in der ältesten Oppositionspartei Deutschlands, also in ihrer eigenen, sind sie ihr bekannt.

Wie aber mag dieser Mitbewerber heißen, der sich derart über das Rathaus von Hannover herablässt, dass er dort ein Parteienkartell vermutet? Da schweigt der Dichterin Höflichkeit über die bundesweit bekannte Hannover Connection, zu der vermutlich noch nie ein Sozialdemokrat gehört hat - abgesehen vielleicht von Gerhard Schröder, der irgendwann SPD-Mitglied geworden ist, weil es für 2010 noch keine Agenda gab, die in Hannover das Armutsrisiko so sehr erhöht hat, dass immer mehr Bürgerinnen und Bürger immer tiefer fallen können.

Platz 4 in der Armutstabelle hat Hannover bereits erobert - und wenn die SPD-Oberbürgermeisterkandidatin die niedersächsische Landeshauptstadt so regieren dürfte wie sie dichtet, wären sicherlich schon bald noch mehr dran...Die können dann jenem Obdachlosen Gesellschaft leisten, der Nacht für Nacht sein Lager vor dem "Löwenplay" in der Marienstraße aufschlägt.











Kommentare:

  1. hoffentlich bleibt uns rosamunde als oberbürgermeisterin erspart...

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    1. als nächstes erzählt uns rosamunde noch, dass es im rathaus gar keine parteien gibt...

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