Samstag, 23. Februar 2013

Eine gute CDU-Wahl...

...wäre David McAllister?

Der Parteienforscher Gerd Langguth hält laut "Neue Presse" von heute den ehemaligen Ministerpräsidenten von Niedersachsen, David McAllister, für eine gute Wahl, wenn es um den CDU-Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl in Hannover geht. Der sei aufgeschlossen und gesprächsbereit. Schon wird aus David Langguth ein Goliath Kurzschlecht. Die Sauereien, die sich dieser Politiker geleistet hat, wenn es um die Abschiebung von ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern ging, sind so groß, dass er sich wohl kaum hinter Schünemann verstecken kann. Da bringt ein Vater seine beiden Kinder zur Schule und als er wieder nach Hause kommt, ist seine schwangere Frau verschleppt worden. Die wird vom neuen Innenminister nun zurückgeholt.

Bei David McAllister als Oberbürgermeister müsste man um alle fürchten, die aus Braunschweig nach Hannover gekommen sind. Ein Sieg von Eintracht Braunschweig in der nächsten Saison gegen Hannover 96 - schon wären alle ehemaligen Löwenstädter auch Ex-Hannoveraner, die in Helmstedt Lebensmittelkarten bekommen...

Aus der "Neuen Presse" von heute erfahren wir zudem, dass der CDU-Kandidat bereits feststeht. Der soll allerdings noch bis Freitag vor der Öffentlichkeit versteckt werden. Bis dahin steht hoffentlich fest, ob sein Doktor-Titel echt ist. Falls er einen hat. Muss aber nicht sein, steht in der "Neuen Presse": "Ginge es nach den Hoffnungen der Stadtgesellschaft, müsste der Konkurrent von Stefan Schostok (SPD) und wahrscheinlich Lothar Schlieckau (Die Grünen) so etwas wie eine Eier legende Wollmichsau sein." Wenn aus Hoffnungen Selbstbetrug wird, hat die CDU den richtigen Kandidaten gefunden?

Der DGB-Regionsvorsitzende Andres Gehrke dagegen wünscht sich einen CDU-Kandidaten mit Migrationshintergrund. Den habe ich. Meine Mutter stammt aus Ostfriesland. Ich bin 1972 nach Mainz gezogen, dann nach Hannover. Mehr Migration geht gar nicht.

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