Sonntag, 17. Februar 2013

Au weia!

Liebe Leserin, lieber Leser,

sollte ich jemals ein Drehbuch für einen Film oder ein Theaterstück schreiben wollen, so haben mir die beiden vergangenen Wochen die besten Vorlagen geliefert. Ein Raum, 20 Menschen, viel Schnittchen, noch mehr Kaffee. Diskussionen. Jedes Lächeln, jedes Hochziehen der Augenbrauen, ja, sogar ein Hüsteln gewinnt Bedeutung. Am Anfang kaum wahrnehmbar: die Gruppe wandelt sich, wird zum „wir“. Am Ende (fiktiv natürlich in meinem Drehbuch) steht eine gemeinsame Erklärung. In diesem Fall die Koalitionsvereinbarung von Rot-Grün, der künftigen Landesregierung in Niedersachsen.

Stefan Schostok, SPD-Oberbürgermeisterkandidat, auf seinen Internet-Seiten

Liebe Leserin, lieber Leser,

sollte ich jemals ein Drehbuch für einen Film oder ein Theaterstück schreiben wollen, so haben mir diese Zeilen von Stefan Schostok die besten Vorlagen geliefert. Ein Geschwafel, nur von mir gelesen, viele Sätzchen, noch mehr Wörtchen. Keine Aussage, kein ins Auge fassen, nein, nicht einmal ein Hustenanfall gewinnt so viel Bedeutungslosigkeit. Zuletzt auch nicht mehr wahrnehmbar: Der Schostok verhaspelt sich, wird zum "es". Zu Beginn (real natürlich im Wahlkampf) steht nichts in der Erklärung. In diesem Fall am Ende auch nicht. 

Heinz-Peter Tjaden, parteiloser Oberbürgermeisterkandidat in Hannover

1 Kommentar:

  1. das ist halt ein sozialpädagoge :-) aber als plagiator wird man den nie enttarnen. so was fällt nur schostok ein :-)

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